Akut Das Arbeitsprogramm 2006-2010 des Hall-Büro - Teil 3
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Das Hall-Büro sendet sein Testbild 24 Stunden täglich. Die Seite "Wir über uns" wurde ja überstürzt aus dem Netz genommen um - so eine interne Information - eine Klage des Springer-Verlages wegen Verletzung des Urheberrechtes doch noch abzuwenden.
Obwohl hinter den Kulissen seither fieberhaft gearbeitet wird konnten die Aufgaben und Ziele 2006-2010 noch immer nicht gefunden werden (Stand 29.3.2006).
Dabei wäre Zeit genug gewesen. Bereits im März 2005 meinte der damalige Geschäftsführer und Arbeitsgruppenleiter Josef Graber: "wenn die momentane Struktur optimal wäre, bräuchte man nicht darüber zu diskutieren". Es wurde diskutiert. Das zeitliche Ziel war "das Drum & Dran" bis Ende Juni 2005 fertig zu stellen, das qualitative Ziel war aus Alt Neu zu zaubern. Der Arbeitstitel dazu lautete einfach: Hall-Büro-NEU.
Seither stellte das HALLER STATDFORUM viele Fragen an das Hall-Büro - vergeblich. Weder der Geschäftsführer noch der Büroleiter waren bereit auch nur eine einzige Frage inhaltlich zu beantworten. Alle Einladungen zu Veranstaltungen wurden mit dem Hinweis auf Terminkollisionen abgesagt.
Das sind nicht gerade die Taten, die das Hall-Büro in den selbst formulierten Aufgaben und Zielen verkündet:
"Stadtmarketing darf nicht nur nach außen wirken (Investoren, Touristen), sondern es muss auch nach innen (Bürger, örtliche Vereine, Unternehmen, Mitarbeiter der Stadtverwaltung) gerichtet sein."
Oder um es in bank-adäquater Sprache auszudrücken: Eine traurige Bilanz.
Zumindest eine Frage müssen wir aber immer wieder im Interesse derer wiederholen, die das alles bezahlen müssen:
Warum gibt es bis heute keinen Bericht über die Ausgaben des Hall-Büro?
Das jährliche Budget bis zum Jahr 2005 betrug EUR 160.000,-, für das Jahr 2006 steht dem Hall-Büro ein Betrag von EUR 250.000,- zur Verfügung - für alle die solche Beträge auch nur in alter Währung verstehen: dreimillionenvierhundertvierzigtausend Schilling.
Und obwohl sich dieses Budget aus Steuermitteln und Zwangsbeiträgen ernährt fehlt trotzdem noch immer etwas, das jeder Unternehmer und jeder Verein pünktlich abliefern muss: Eine Abrechnung.
Seit dem 1.1.2002 wurde keine Rechenschaft über die Geschäftstätigkeit bzw. über die erbrachten Leistungen des Hall-Büro gelegt.
Besonders der Tourismusverband kann somit den Zwangsbeitragszahlern der Tourismusabgabe keinerlei detaillierte Information darüber geben, welche Leistungen mit dem von ihm jährlich an die Arbeitsgemeinschaft Hall-Büro überwiesenen EUR 36.000,- (ab 1.1.2006 erhöht sich dieser Betrag auf EUR 100.000,-) erbracht wurden.
Die Zeit läuft.
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