Akut Und jetzt?
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Radverkehrsförderung kann nur mit einem ganzheitlichen Ansatz funktionieren. Bauliche Maßnahmen wie moderne Abstellanlagen, die Öffnung von Einbahnstraßen (da gibt es bereits positive Ansätze), oder Bike & Ride bilden die ersten Voraussetzungen. Für die Erreichung des Ziels – eine deutliche Verschiebung der Verkehrsmittelwahl zugunsten des Fahrrades – braucht es aber auch organisatorische und verkehrspolitische Maßnahmen sowie eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit.
Beispiele
Für jene drei Gremien (Verkehrsausschuss, Tourismusverband und Stadtmarketing), bei denen in unserer Gemeinde die Gestaltungs- und Entscheidungskompetenz für alle oben angeführten Anreiz- und Restriktionsmaßnahmen sowie für die Öffentlichkeitsarbeit liegen, hier noch ein paar Beispiele zum Mitnehmen:
Radfahrer bleiben gerne auf dem Rad sitzen, während sie bei Rot an Ampeln warten. Der Ampelgriff macht diese Wartestellung für die Radfahrer bequemer und auch sicherer. Mehr unter ampelgriff.de.
Beispiel Linz: die Haltelinien für Autos wurden um drei bis fünf Meter nach hinten gerückt. Die Radfahrer können dadurch ganz vorne stehen bleiben, müssen nicht mehr die Abgase einatmen und fahren als erste los.
Und noch ein Beispiel aus Linz: Die Stadt stellt im Innenstadtbereich Schließfachanlagen zur Verfügung, die eine kostenlose und sichere Verwahrung von Einkäufen und Gepäcksstücken ermöglichen. Nicht nur für Radfahrer praktisch.
Zum Schluss
Wenn Sie selbst aktiv werden wollen hier noch alle Adressen jener Personen, die in Hall für eine aktive Radverkehrsförderung verantwortlich sind:
Mag. Johannes Tratter
Bürgermeister
buergermeister@stadthall.at
GR Mag. Ing. Norbert Blaha
Obmann des Verkehrsausschusses
norbert.blaha@oevp-hall.at
Mag. Michael Gsaller
Abteilungsleiter des Stadtmarketings
info@hall-in-tirol.at
Ingunn Bindhammer
Geschäftsführerin Tourismusverband Region Hall-Wattens
i.bindhammer@regionhall.at
Ganz zum Schluss
Da Hall finanziell „einigermaßen im Regen steht“ (alle Rechte bei Hannes Margreiter) spendet Slowcity dem Verkehrsausschuss zur Inspiration und Motivation das „Planungshandbuch Radverkehr“.
Die Publikation des Wiener BOKU-Professors Michael Mischik bietet Entscheidungsträgern, Akteueren/-innen oder einfach allen Interessierten eine dichte Argumentationsgrundlage für die positiven Effekte einer kommunalen Radverkehrsförderung. Professor Mischik veranschaulicht ausführlich und trotzdem einfach, wie moderne Verkehrsplanung funktioniert.
Unser Beitrag für den Weg in eine fahrradfreundliche Gemeinde.
Links zum Thema:
klima:aktiv
RIDE AGAINST THE GLOBAL WARMING!
velosophoie - fahrrad_kultur_community
RADLOBBY.AT
Janet Bike Girl
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