Das Haller Stadtforum - die überparteiliche Bürgerplattform für Hall in Tirol



Akut

  

Wie geht es weiter?



              Die Pille für nach der Wahl. In verschiedenen Farbe erhältlich.

Die Pille für „nach der Wahl“. Sie lässt den Wähler alle Wahlversprechen akut vergessen. Sie wird kostenlos dem nach der Stimmenabgabe ohnehin stimmenlosen Wähler verabreicht. In verschiedenen Farben erhältlich. Das momentan einzig wirksame Mittel gegen die Erinnerungslücken unserer Haller VolksverTRETER: http://www.slowcity.at/wissen



Wie geht es weiter? Unser Archiv gibt Antwort.


Wir nehmen unsere Aufgabe ernst. Gedächtnis der Stadt. Aber das ist kein Teilzeitjob mehr. Schnelle Hilfe reicht nicht aus. Die Vergesslichkeit unserer VolksverTRETER hat inzwischen ein schwer pathologisches Ausmaß erreicht.

Daher bringen uns auch die ständigen Lachnummern nicht mehr zum Lachen. Wir denken inzwischen laut über einen 24-Stunden-Support nach.



Vor der Wahl - nach der Wahl. Auf jeden Fall "Für Hall"

Es wird ja nicht nur Gesagtes über Nacht vergessen. Nein. Auch Geschriebenes aller Art verschwindet in dieser Stadt über Nacht aus den Speichern. Ganze Webseiten werden – Hokuspokus – einfach unbrauchbar unsichtbar.

Hier beginnt unsere Arbeit. Wir bringen die Bits & Bytes wieder an ihren Platz zurück. Zum Beispiel die Aussagen unseres rechtskundigen Finanzstadtrates Hannes Margreiter (billiger Strom) zum Thema „Hauptschule Schönegg“. Auf der Internetseite der Liste „Für Hall“ war unter dem Menüpunkt „Standpunkte/Haller Schulen“ im Jahr 2004 zu lesen, wie es weiter geht. Unabhängig, dynamisch, kompetent. Weiter ging es nicht mehr. Der Inhalt der Website wurde vom Administrator gelöscht und von den Fraktionsmitgliedern vergessen. Hier bei uns finden „Für Hall“ und alle Interessierten den Standpunkt im Original wieder. Zum nachlesen, kopieren oder verschicken.


Website


Margreiters Standpunkt zum Thema Hauptschule Schönegg:

Erhebliche Unruhe haben verschiedene Pressemeldungen im Gefolge der Stadtteilversammlung Schönegg am Freitag, 19. November 2004 ausgelöst, bei der der schlechte bauliche Zustand der Doppelschule Schönegg natürlich Thema war. Was ist nun tatsächlich an Meldungen über die beabsichtigte Schließung von Haller Schulen dran? In Hall gibt es derzeit im Pflichtschulbereich drei Volksschulen (Stiftsplatz, Unterer Stadtplatz, Schönegg) und drei Hauptschulen (Europa-Hauptschule, Hauptschule Dr. Posch,Schönegg). Die Standorte dieser Schulen sind insofern nicht optimal über das Stadtgebiet verteilt, als die Volksschulen Stiftsplatz und Unterer Stadtplatz und die Hauptschule Dr. Posch und die Europahauptschule jeweils sehr nahe zueinander liegen, was bei der Einteilung der rein nach örtlichen Gesichtspunkten zu gestaltenden Schulsprengel zu teilweise absurden Ergebnissen führt. Dazu kommt der schlechte bauliche Zustand der Doppelschule Schönegg, der eine Generalsanierung in absehbarer Zeit unbedingt erforderlich macht. Soweit sich diese Sanierung auf die Außenhaut des Gebäudes bezieht (Fenstersanierung, Vollwärmeschutz), wären daran zunächst keine weiteren Überlegungen zu knüpfen. Das Problem ist allerdings, dass die Raumeinteilung vor allem der Hauptschule durch zu kleine Klassenzimmer und zu große Gangflächen schlecht ist. Eine Verbesserung dieser Situation machte massive Eingriffe in die Gebäudesubstanz nötig, was natürlich zur Überlegung eines kompletten Neubaues führt. Und in diese Überlegung hat der Gedanke einer Bereinigung der Haller Hauptschulstandorte dahingehend einzufließen, ob es nicht sinnvoll wäre, die notwendigen Hauptschulklassen (ca. 28) auf zwei Schulstandorte zu verteilen und einen Schulneubau in Schönegg in dieser Größe zu konzipieren. Für die Volksschule Schönegg stellt sich die Frage, ob diese weiterhin in Form einer Doppelschule zusammen mit der Hauptschule geplant werden soll, oder ob ein Neubau auf dem Grundstück östlich des Polytechnischen Lehrganges, welches seinerzeit vom Land für Zwecke eines Schulneubaues erworben worden ist, nicht sinnvoller wäre. Damit bestünde auch die Möglichkeit einer Bereinigung der Volksschulstandorte. Im frei werdenden Volksschulgebäude (Stiftsplatz oder Unterer Stadtplatz) könnte das Sonderpädagogische Zentrum neu untergebracht werden. Um alle diese Überlegungen professionell und fundiert zu langfristig tragfähigen und vor allem richtigen Entscheidungen führen zu können, ist es unerlässlich, Fachleute aus verschiedenen Disziplinen einzubinden. Ausgehend vom gültigen Raumordnungskonzept, welches für einen Planungszeitraum bis 2014 einen Anstieg der Bevölkerungszahl auf 13.500 vorsieht, ist die Fachmeinung des Raumplaners ebenso gefragt wie der Diskussionsbeitrag des Baufachmannes. Natürlich ist es auch unverzichtbar, Fachleute aus dem Schulbereich anzuhören. Der Meinungsaustausch zwischen all diesen Experten und der Politik soll im Rahmen einer Arbeitsgruppestattfinden, welche bis zum Beginn des Schuljahres 2005/2006 ein Haller Schulkonzept erstellen soll, damit die Schüler, Eltern und Lehrer auf einer nachvollziehbaren Grundlage wissen, wie es mit den Haller Pflichtschulen weitergehen wird, und damit die Politik über eine intelligente Basis für ihre Entscheidungen verfügt. Bis zum Vorliegen dieses Konzeptes ist es aber völlig unnötig, sich über den Bestand einzelner Schulstandorte zu sorgen, zumal die Tätigkeit der Arbeitsgruppe in keiner Weise präjudiziert wird und durchaus zum Ergebnis führen kann, dass die derzeitigen Schulstandorte erhalten bleiben.

Stadtrat Dr. Johannes Margreiter










Wir wünschen uns keine Fortsetzung




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