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Schnelle Hilfe mit slowcity

Teil 1

Schnelle Hilfe mit slowcity

Da wir Kritik sehr ernst nehmen und uns immer wieder vorgeworfen wird nur zu kritisieren, wollen wir heute - einmal und zur Abwechslung - Gutes tun und darüber sprechen. Unsere neue und nicht exklusive Serie hilft allen in Erinnerungsnot geratenen Politikern unkompliziert, kostenlos und rezeptfrei. Der chronisch vergessliche VolksverTRETER kann sich hier bei slowcity völlig anonym und jederzeit in Erinnerung rufen, was er vor und nach der Wahl von sich gegeben hat.


Heute: "Ö" wie Kaufkraftanalyse



Es ist nicht mehr zu verleugnen. Noch vorsichtig, trotzdem immer ungenierter, rüsten unsere Haller VolksverTRETER wieder zum Wahlkampf. Während auf Landesebene der Kampf bereits in der Endphase tobt (Geschenke für wenige, Speis & Trank für alle), bleibt den rosa-goldigen Politikern in Hall noch Zeit, die Ergebnisse, die nicht vorhanden sind, vorzutäuschen oder vor 2010 vom jeweiligen Koalitionspartner möglichst laut (= Presseaussendung) einzufordern.

Auch Herr Öztürk lässt nur mit einer Presseaussendung von sich hören und überrascht dabei zum wiederholten Mal mit "aus Alt mach Neu": "Wir fordern daher", flötet der rosa Wirtschaftsexperte, "die Durchführung einer Kaufkraftanalyse bei den privaten Haushalten sowie bei den Kaufleuten."
Herr Öztürk hat vielleicht klare Vorstellungen aber ein trübes Gedächtnis.

Diagnose:
Herr Öztürk spricht von einem alten Kaninchen, das sich bereits im rosa-goldigen Arbeitsübereinkommen aus dem Jahre 2004 als erster von insgesamt acht Arbeitspunkten findet und das sein Parteispezi Schweighofer (..vorführen lasse ich mich nicht) das letzte Mal 2005 aus dem sozialdemokratischen Hut gezaubert hat: „Beim letzten Wirtschaftsausschuss", sagte Schweighofer im Juli 2005, "wurde vereinbart, eine Haushaltsanalyse über die Haller Kaufkraft im Herbst (2005; Anm.) von der Stadtgemeinde in Auftrag zu geben.“ (Harald Schweighofer, Haller Blatt News vom 25.7.2005)

Medikation:
Herr Öztürk sollte einen Blick auf die Internetseite des mit EUR 300.000,- jährlich subventionierten "Stadtmarketing Hall in Tirol" werfen (einen Anteil von EUR 150.000,- der Stadt Hall hat er mit seiner Stimme als Gemeinderat mitgetragen). Unter Punkt 11 der "Maßnahmen zur Zielerreichung" steht dort zu lesen: "Kaufkraftstudie - Kundenbefragung, Zufriedenheitserhebung der Konsumenten.
Es soll nicht über Kundenmeinungen gerätselt und spekuliert werden, sondern die wahren Kundenmeinungen müssen aktiv eingeholt werden. Was halten unsere Kunden und Gäste von Hall, welches Image hat Hall, wie wird die Verkehrssituation gesehen, die Veranstaltungen, die Stadtmöblierung, das Waren- und Gastronomieangebot? In der Folge kann auf dem Fundament der Kundendaten und –fakten die Strategie des Stadtmarketing Hall in Tirols aber auch der einzelnen Betriebe verfeinert und nachjustiert werden. Die Kaufkraftströme sollen regelmäßig (etwa alle drei Jahre) erhoben werden, um so aussagekräftige Zeitreihen der lokalen Kaufkraftentwicklung zu erhalten."

Die Kaufkraftanalyse ist also bereits vereinbart, formuliert und bezahlt. Sie sollte beim Stadtmarketing Hall für den Obmannstellvertreter des Wirtschafts- und Rechtsausschusses jederzeit zum Abholen bereitliegen.

Gerne geschehen, Herr Mag. Öztürk.
slowcity - Das Gedächtnis der Stadt

Nachtrag (Oktober 2008):

:- )

Herr Öztürk, dessen zweiter politischer Beitrag der Vorschlag zur Auslagerung der Budgeterstellung war (zur Erinnerung: das Gemeindebudget sollte nach Herrn Öztürk von einer externen Firma mit extra Honorierung erstellt werden), wurde von seinen rosa Parteigenossen nun selbst ausgelagert.

Offiziell heißt das: "aus persönlichen Gründen...dankt die Partei....großer Einsatz....auch weiterhin treu...und wenn sie nicht gestorben sind..".

Inoffiziell reagieren die Sozialdemokraten damit auf die Wahlerfolge der Rechten bei der NR-Wahl 2008. Listenmitglieder mit Migrationshintergrund werden aus parteitaktischen Gründen neuerdings wieder gern im Hintergrund gesehen.
Müssen wir uns jetzt um die finanzielle Zukunft von Herr Öztürk etwa Sorgen machen?

:- (

Nein. Herr Öztürk bleibt uns Steuerzahlern erhalten. Er wurde übergangslos in den Aufsichtsrat der Hall Ah! Geh! entsorgt. Dort fällt das Nichtssagen bei vollen Bezügen weit weniger auf als im Gemeinderat, ist doch alles rund um unsere Hall Ah! Geh! - auch für uns Eigentümer - streng geheim.









Nächste Folge: "M" wie "billiger Strom und saubere Luft"

Teil 1




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